06.01.2022

  Überzeit / Unterzeit in der Auswertung

Hier wird erklärt, warum es in der Auswertung zu Unter- / Überzeit kommen kann


Die Wertmehtode ist zwar die deutliche fairere Methode für die Mitarbeitenden, aber Sie hat auch einen Nachteil. Die Berechnung ist recht kompliziert und nicht selbsterklärend. So kommt es vor, dass in einer Woche mit einem Feiertag normal gearbeitet wird (ohne am Feiertag) und am Schluss der Woche eine Unterzeit besteht. 

Beispiel -1h 24min:

42h Woche verteilt auf 6 Tage ergibt 7h pro Tag. Normalerweise wird aber nur an 5 Tagen gearbeitet. Nehmen wir der Einfachheit halber an, dass an allen Tagen genau gleich lang, also 8h 24 min, gearbeitet wird. Die Soll-Arbeitszeit in dieser Wiche beträgt auch 42 Stunde und für den Feiertag werden 7 Stunden gutgeschrieben. Am Ende der Woche hat der Mitarbeitende eine Minuszeit von 1h 24 min. Das mag auf den ersten Blick als unfair erscheinen, denn er kann ja für die Minuszeit nichts dafür, so die häufige Aussage. Das stimmt, aber in einem von sechs Fällen ist es genau umgekehrt und dann sieht es ganz anders aus.

Beispiel +7h: 

Der Feiertag fällt auf einen der sechs Tage, an welchem der Mitarbeitende nicht arbeiten müsste. In diesem Fall werden dem Mitarbeitenden auch 7 Stunden gutgeschrieben und am Ende steht eine Überzeit von 7h zu Buche. Über eine lange Periode gleicht sich das ganz eaxkt aus, denn der Mitarbeitenden bekommt anteilsmässig die Feriertagen von Mo-Sa und nicht nur von Mo-Fr. 5 mal -1h24 min und einmal +7h ergeben genau 0h Zeitdifferenz.

Wir empfehlen zu Beginn eines Systemswechsels diesen Effekt dem Perosnal einmal ganz genau zu eklären, denn ansonsten kann das Gefühl aufkommen, dass etwas scheinbar nicht stimmt. So soll allen Mitarbeitenden ein gutes Bauchgefühl vermittelt werden. Im Teamplanner kann jede einzelne  Minute rekonstruiert werden. 

Um den Feiertagsffekt zu verkleinern hilft es, wenn längere Perioden ausgewertet werden. 

 

Teilzeitarbeitende

Den gleiche Effekt haben wir auch, wenn Teilzeitarbeitende die z.B. 50% arbeiten, nur am Mo/Di volle Tage arbeiten und am Mittwochmorgen. Erstellt man dann eine Auswertung vom 1. bis 31. des Monats und der erste ist ein Donnerstag, dann wird die Person am Ende des Monats ein Minussaldo aufweisen. Falls der 1. des Monats auf eien Montag fällt und es ebenfalls 31 Tage sind, dann stehen Überstunden zu Buche. 

 

Dieses schinbare Dilemma existiert nur bei kurzen Auswertungsperioden und wenn nicht ganz Wochen (Mo-Sa) ausgewertet werden. Erklären Sie deisen Effekt dem Team und lassen Sie ein par Minusstunden oder Plusstunden einfach zu. Bis zum Ende des Jahres wird dieser Effekt immer kleiner.